Qualität des Geldes

Es gibt verschiedene Qualitäten von Geld. Das persönliche Denken und der Umgang mit Geld spiegelt die Qualität des Geldes wider. So ist es z.B. ein großer Unterschied, ob jemand gewonnenes Lotterie-Geld oder selbst (hart) verdientes Geld besitzt. Keine Frage, die Quantität spielt ebenfalls eine große Rolle und auch kulturell kann es große Unterschiede geben.

Selbst verdientes Geld

Wenn Sie über viele Jahre harter Arbeit 50.000 Euro erspart haben und es ausgeben wollen, dann überlegen Sie sehr genau, was Sie damit tun. Schließlich haben Sie Zeit, Kraft und Energie aufbringen müssen, um das Geld zu verdienen. Sehr weh tut es, wenn sich zum Beispiel das „hart verdiente Geld“ bei einem Börsen-Crash in Luft auflöst oder vielleicht sogar gestohlen wird.

Gewonnenes Geld

Wenn Sie 50.000 Euro im Lotto gewinnen, dann gehen Sie mit dem Geld ganz automatisch anders um. Gewonnenes Geld wirkt, zumindest anfangs, positiv emotional auf den „glücklichen Gewinner“ und er wird es wahrscheinlich gerne schnell wieder ausgeben. Lang ersehnte Träume können endlich realisiert werden, weil sie plötzlich greifbar sind. Ganz nebenbei: Statistiken von Lottogewinnern belegen, dass bei den meisten das Glück nur von kurzer Dauer ist.

Geerbtes Geld

Geerbtes Geld hat wiederum eine andere Qualität. Von außen betrachtet kann es wie Glück aussehen, aber häufig schwingt – energetisch gesehen – eine Last mit, die mit dem Erbe verbunden ist.

Geschenktes Geld

Häufig werden Geldgeschenke gemacht und all zu oft kommt es vor, dass eine unbewusste Erwartungshaltung des Schenkenden dahinter steckt: „Kind, ich schenke Dir das Geld für das erste Auto, aber dann studierst Du X und nicht Y…. !“

Geschenktes Geld oder z.B. eine Immobilie, kann eine dauerhafte „schwere Hypothek“
bedeuten. Viele kommen damit (unbewusst) nicht zurecht und bleiben dauerhaft unglücklich.

Gestohlenes Geld

Bei gestohlenem Geld können Diebe und auch Finanzbetrüger damit nicht glücklich leben, weil diese Menschen ganz genau wissen, woher das Geld kommt. Das schlechte Gewissen gegenüber den Bestohlenen, die wahrscheinlich ihr Geld „hart verdient“ haben, wirkt lange.

Welche Qualität macht die besten Gefühle?

Bestimmt haben auch Sie verschiedenartige Gefühle zu Geld – entsprechend seiner Qualität – weil Sie die Unterschiede kennen.

Überprüfen Sie für sich: Welche Geld-Qualität fühlt sich richtig gut an? Welches Geld macht Ihnen die besten Gefühle? Und können Sie auch benennen, was genau und warum es für Sie so ist?

Beispiele:

eher positive Gefühle:

selbst verdientes Geld
leicht verdientes Geld
hart verdientes Geld
investiertes Geld
Trinkgeld
Weihnachtsgeld
Urlaubsgeld
Elterngeld
Kindergeld

eher negative Gefühle:

gewaschenes Geld
geliehenes Geld
verliehenes Geld
schwarz verdientes Geld
blutiges Geld
Spielgeld
Schmerzensgeld
Steuergeld
Arbeitslosengeld
Elektronisches Geld
Falschgeld
Schwarzgeld

Die obige Liste ist nicht vollständig, es gibt noch viel mehr Arten bzw. Qualitäten von Geld. Vielleicht finden Sie für sich persönlich Ihre wichtigsten heraus?

© 2010, Ralf Gerstenlauer. Alle Rechte vorbehalten. Nutzung, auch in Foren und Blogs, nur nach Absprache.

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